Mitwirkende
Edzard Burchards

Edzard Burchards wurde 1966 in Oldenburg geboren. Er studierte Erziehungswissenschaften an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe und Dirigieren bei Prof. Martin Schmidt und Michael Procter an der Musikhochschule Karlsruhe. Meisterkurse in Dirigieren und historischer Aufführungspraxis bei Tonu Kaljuste, Martin Gester, Karlheinz Stockhausen und Eric Ericson rundeten seine Ausbildung ab.
Mehr lesen
Bereits während seines Studiums nahm Edzard Burchards eine rege Konzerttätigkeit als Dirigent und Sänger auf. Er wirkte bei zahlreichen CD- und Rundfunkaufnahmen mit. Als Ensemblesänger und Chorleiter arbeitete er mit der Rheinischen Kantorei, dem Collegium Vocale Gent, dem Balthasar-Neumann-Chor, dem Vocalconsort Berlin, dem NDR-Chor und anderen internationalen Ensembles. 1998 unterstützte Edzard Burchards seinen Lehrer und Freund, den 2012 verstorbenen englischen Chorleiter und Musikwissenschaftler Michael Procter bei der Gründung des Ensembles Hofkapelle mit dem Ziel, die Musik der Renaissance auf authentische Weise aufzuführen. In diesem Ensemble konnte er sich als Sänger intensiv mit der Musik von 1450 bis 1650 auseinandersetzen und erlangte fundierte Kenntnisse über ihre theoretischen Grundlagen. Sein Wissen gibt er in Seminaren an erfahrene Chorsänger und -sängerinnen weiter. Edzard Burchards lebt seit einigen Jahren in Hamburg, wo er als freiberuflicher Chorleiter und Sänger tätig ist. Hier leitet er den Harvestehuder Kammerchor, den Kammerchor Altona und die Kantorei St. Johannes Ahrensburg.
Nicole Dellabona

Die gebürtige Hamburgerin Nicole Dellabona ist als freischaffende Altistin/ Mezzosopran tätig und lebt und lehrt in Hamburg. Ihre umfassende Gesangsausbildung erhielt sie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, wo sie die Diplomstudiengänge Lied und Oratorium, Oper und Gesangspädagogik erfolgreich abschloss. Im Forum der Musikhochschule sammelte sie erste Bühnenerfahrungen. Es folgten Engagements an verschiedene Theater und freie Produktionen.
Der Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit liegt heute, neben freien Gastspielen, im Bereich Konzert und Oratorium. Sie verfügt über ein umfangreiches, alle Epochen und Stile umfassendes Repertoire und arbeitet mit namhaften Kolleginnen und Kollegen, Orchestern und barocken Klangkörpern zusammen. Gastspiele führten sie in die Schweiz, Polen, Italien und England.
Ihre Arbeit als Gesangspädagogin nimmt einen hohen Stellenwert für sie ein. Sie ist seit 2011 Lehrbeauftragte für Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und wurde 2019 und wiederholt 2025 für ihre herausragende Leistung in der Lehre mit dem Lehrpreis der Hansestadt Hamburg ausgezeichnet.
www.nicoledellabona.de
Maria Jürgensen

Maria Jürgensen, geboren in Flensburg, begann 1995 das Kirchenmusikstudium in Leipzig – zu ihren Lehrern gehörten Prof. Arvid Gast, Thomaskantor Prof. Georg Christoph Biller, UMD David Timm und Prof. Dirk Schmidt – und legte 2002 das A-Diplom ab. Im Winter 1999/2000 studierte
sie an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien u.a. in der Orgelklasse von Guido Mayer.
Im April 2005 schloss sie das Konzertexamen Orgel bei Prof. Wolfgang Zerer in Hamburg mit Auszeichnung ab.
Sie spielte zahlreiche Orgelkonzerte in Deutschland, Dänemark, Frankreich (Notre Dame de Paris), Norwegen, Österreich und Russland. Sie errang mehrere Preise bei internationalen Orgel-Wettbewerben in Magdeburg, Leipzig und Erfurt.
Mehr lesen
Seit ihrer Schulzeit arbeitet sie zusammen mit dem Trompeter Jan Christoph Semmler.
Sie war Kirchenmusikerin in Hamburg-Harburg und Berlin-Friedenau. Seit 2011 ist sie in Hamburg sowohl Kirchenmusikerin in der Kirchengemeinde Sinstorf als auch als freischaffende Organistin und Chorleiterin tätig.
2005 gründete sie den Norddeutschen Kammerchor, der 2015 mit dem ECHO-Klassik-Musikpreis ausgezeichnet wurde (Chorwerkeinspielung des Jahres) und mit dem sie drei weitere CD-Einspielungen und zahlreiche Konzerte und Konzertreisen durchgeführt hat.
Seit 2014 leitet sie den Cantus Blankenese. Sie war Stimmbildnerin am Hamburger Konservatorium, in
der Hauptkirche St. Katharinen und beim Symphonischen Chor Hamburg. 2009 war sie Jurymitglied
beim Landeschorwettbewerb Berlin. Meisterkurse absolvierte sie u.a. bei Gunnar Ericsson, Hans-Michael Beuerle, Rolf Schweitzer und Morten Schuldt-Jensen.
Uschi Krosch

Uschi Krosch ist Chorleiterin, Gesangscoach und Musikpädagogin. Sie leitet den Chor der HAW Hamburg, Klub Konsonanz und den Madrigalchor Eppendorf. Leitung diverser Improvisationskurse u.a. AMJ, Gesangscoach für diverse Theater, u.a. Thalia Theater Hamburg, Kampnagel Hamburg. Studium Klavier, Kultur - und Bildungsmanagement, Chorleitung. Improvisationsfortbildungen bei Bobby McFerrin, Rhiannon, Royal Academy of Music Alborg.
Lukas Marhenke

…
…
Mehr lesen
Martin Steidler (Leiter des Meisterkurses)

Martins Steidlers Ensembles, die Audi Jugendchorakademie und das Ensemble LauschWerk gastieren an der Hamburger Elbphilharmonie ebenso wie der Carnegie Hall New York. Als Dirigent arbeitet er regelmäßig mit der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Orchester L’arpa festante und dem Georgischen Kammerorchester. Darüber hinaus ist er gefragter Dozent und Juror bei internationalen Workshops und Wettbewerben. Chormusik erfordert klangliche ebenso wie menschliche Gemeinschaftsarbeit, darum legt Martin Steidler seinen Fokus auf professionelle Stimmbildung, präzise Sprach- und Intonationsarbeit und klares Durchdringen von innerer Essenz und Affekten der Werke – wie auch auf den Aufbau einer wertschätzenden Gemeinschaft.
Meisterwerke der Musikgeschichte und des zeitgenössischen Repertoires in größtmöglicher Qualität zu verwirklichen und zu vermitteln – dieser Leitgedanke prägt Martin Steidlers Wirken als Chorleiter, Dirigent und Professor für Chorleitung. Den Madrigalchor der Hochschule für Musik und Theater München führte er 2014 zum 1. Preis beim Deutschen Chorwettbewerb und 2015 zum Gewinn beim Wettbewerb »Let the Peoples Sing«.
Höchste Ansprüche an Werktreue kennzeichnen Martins Steidlers Schaffen. Seine profunde Beschäftigung mit historischer Aufführungspraxis begann während des Studiums von Klavier und Chorleitung an den Hochschulen Wien und Regensburg. Ein weiterer Repertoireschwerpunkt ist die zeitgenössische Musik – so hat er eine Reihe von Uraufführungen einstudiert und geleitet.
Mehr lesen
Klaas Stok

„Bach“, sagt Klaas Stok, „ist für mich das A und O der Musik.“ Demonstrativ setzte er für sein Antrittskonzert als Chefdirigent des NDR Vokalensembles das Opus summum von Johann Sebastian Bachs Chorkompositionen aufs Programm: die Messe h-Moll. Mit seinen Chören widmet Stok sich kontinuierlich der Pflege von Bachs Musik und experimentiert dabei mit der Aufführungstradition. So leitete er an der Nederlandse Reisopera eine Bühnenproduktion der Johannes-Passion. Seine Aufführungen der Matthäus-Passion fanden auch durch die besondere, kreuzförmige Aufstellung von Chören und Orchestern große Beachtung. Neben seiner Tätigkeit als Chorleiter bei seinen eigenen Chören dirigierte Klaas Stok Ensembles wie etwa Collegium Vocale Gent, Musicatreize, Cappella Amsterdam und den Chamber Choir Ireland. Erfolgreiche Gastdirigate führten ihn darüber hinaus zu den Chören des SWR und BR.
Klaas Stok wurde in Deventer geboren. Er studierte an den Konservatorien Arnhem, Den Haag und Rotterdam Dirigieren, Orgel, Cembalo und Improvisation. Als Organist gewann er mehrere Preise für Improvisation und Interpretation bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Er ist Organist an der berühmten Stadtorgel zu Zutphen. Stok ist Träger des Kulturpreises „Gulden Adelaar“ seiner Heimatstadt Deventer.
Klaas Stok ist seit der Saison 18/19 Chefdirigent des NDR Vokalensembles. Stilistische Vielfalt und ein Repertoire von der Renaissance bis zur zeitgenössischen Musik zeichnen Stoks Arbeit aus. Der niederländische Dirigent und Organist arbeitet mit zahlreichen hochkarätigen Chören und Ensembles zusammen. Von 2015 bis 2020 trug er die musikalische Verantwortung für den Niederländischen Rundfunkchor „Groot Omroepkoor“, eine langjährige intensive Zusammenarbeit verbindet Stok außerdem mit dem Niederländischen Kammerchor. Mit beiden Ensembles verwirklichte er maßstabsetzende Konzertprogramme und Einspielungen.
Mehr lesen
Cornelius Trantow

Cornelius Trantow ist der Leiter des Kammerchores „Ensemble vocal“, mit dem er zahlreiche nationale und internationale Preise gewann; so einen 1. Preis beim Deutschen Chorwettbewerb 2006 und Preise in Marktoberdorf 2007, Tolosa 2008, Cork 2012, Mosbach 2016, Debrecen 2016 und Llangollen 2018.
2018 konnte Trantow zum zweiten Mal einen 1. Preis beim Deutschen Chorwettbewerb erringen: Der von ihm 2014 gegründete „Kammerchor der Hochschule für Musik und Theater“ gewann mit der höchsten im Wettbewerb vergebenen Punktzahl die Kategorie Gemischte Chöre. Cornelius Trantow wurde 1965 geboren. Nach einem Physikstudium in Bielefeld und Oldenburg begann er 1992 das Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Das Grundstudium Kirchenmusik schloss er 1996 mit der B-Prüfung ab. Es folgte ein Aufbaustudium Chordirigieren bei Prof. H. Pardall (Diplom 1999).
Daneben besuchte er zahlreiche Meisterkurse für Chorleitung, Orchesterleitung und Stimmbildung, unter anderem bei Eric Ericson, Frieder Bernius, Tõnu Kaljuste, Uwe Gronostay und Carl Høgset.
Als Chorleiter, Chorleitungslehrer, Dirigent und vocal coach arbeitete er unter anderem für den NDR-Chor, das Deutsche Schauspielhaus Hamburg, die a-cappella-Comedy Gruppe LaLeLu, die Musikfestspiele Potsdam-Sanssouci, das Schleswig-Holstein Musik Festival, Kampnagel Hamburg, das Philharmonische Orchester der Stadt Bielefeld, die Nordwestdeutsche Philharmonie, den Chor der Bamberger Symphoniker, den Sängerbund Schleswig-Holstein und den AMJ.
Seit 1999 ist er Professor für Chorleitung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Dort wurde er 2011 mit dem „Hamburger Lehrpreis“ ausgezeichnet.
Mehr lesen
Camerata Musica Limburg
Das Männervokalensemble Camerata Musica Limburg wurde 1999 gegründet und steht seitdem unter der Leitung von Jan Schumacher.
Die Gründung bedeutet für die Chormitglieder eine Weiterentwicklung der gemeinsamen musikalischen Wurzeln, die im Chor der Limburger Domsingknaben liegen. Gleichzeitig führen die Sänger die deutschlandweit einzigartige Tradition der erfolgreichen Männerkammerchöre ehemaliger Limburger Domsingknaben fort.
Das Ensemble hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem Publikum unbekannte Werke der Männerchorliteratur auf höchstem Niveau zu präsentieren, wobei der tradierte Kanon an Kompositionen nicht vernachlässigt wird und sich so mit selten gehörten Werken zu einer spannenden Mischung verbindet. Das erarbeitete Repertoire reicht von Gregorianischen Gesängen und Motetten alter Meister bis zu Werken der Romantik und des 20./21. Jahrhunderts. Die intensive Auseinandersetzung mit Neuer Chormusik und der Wunsch nach lebendiger Erweiterung des Repertoires führten zu einigen Kompositionen, die eigens für Camerata Musica Limburg von Komponisten wie Robert Sund, Kurt Bikkembergs, Alwin Schronen, Alessandro Cadario, Bob Chilcott u.a. komponiert wurden.
Bei international renommierten Wettbewerben wurde der Chor mit zahlreichen 1. Preisen ausgezeichnet, so 2006 beim „Florilège Vocal“ in Tours (F), 2007 beim internationalen „Koorwedstrijd van Vlaanderen-Maasmechelen“ (B), 2008 beim Wettbewerb des Chorfestes in Bremen sowie 2009 beim Hessischen Chorwettbewerb. 2010 wurde Camerata Musica Limburg Kategoriesieger und 1. Preisträger beim 8. Deutschen Chorwettbewerb in Dortmund.
Der ausgezeichnete Ruf des Chores führte zu Festival- und Konzerteinladungen in ganz Deutschland, Europa und über die Grenzen Europas hinaus, u.a. zur Schubertiade Schwarzenberg und Hohenems, zu movimentos oder vom Mozarteum Argentino nach Buenos Aires. 2011 war Camerata Musica Limburg als ein europäischer Vertreter zum 9. World Symposium on Choral Music in Puerto Madryn (Argentinien) geladen. Für 2013 erfolgte die Einladung zur National Conference der American Choral Directors Association in Dallas. Im Frühjahr 2019 war das Ensemble als Gastchor bei América Cantat in Panama.
Zu den musikalischen Partnern von Camerata Musica Limburg gehören Künstler wie Alison Browner, Hanna-Elisabeth Müller, Christoph Prégardien, Sebastian Kohlhepp, Andreas Weller, Veronika Hagen, Mitglieder des Amaryllis Quartett oder Andreas Frese.
Die Diskografie von Camerata Musica Limburg umfasst u.a. neben den beim Leipziger Label Genuin classics erschienenen CDs „Schöne Nacht“, „Von dem Dome“ und „Serenade“ mit geistlichen und weltlichen Werken der Romantik die auf 6 CDs angelegte Aufnahme sämtlicher Werke für Männerchor von Franz Schubert. Außerdem erschienenen Aufnahmen mit Werken Anselm Hüttenbrenners, Christian Ridils und zeitgenössischer flämischer Komponisten.
CHOREOS
Wird über das Ensemble CHOREOS berichtet, schreiben Kritiker Formulierungen wie „weltweit einzigartig”, „exzellenter Chorklang gepaart mit starken Emotionen”, oder “magische Momente eines homogenen Ensembles”
Stephan Lutermann, Gründer und künstlerische Leiter des innovativen Ensembles, hat CHOREOS 2016 gegründet und seitdem zu einem Spitzenensemble geformt. Gemeinsam mit dem Berliner Choreografen Lars Scheibner wurde mit der Gründung des Ensembles eine Vision Wirklichkeit, die in vorangegangenen Produktionen entwickelt wurde. Die szenische Verwirklichung der Johannespassion von Johann Sebastian Bach und des deutschen Requiems von Johannes Brahms begeisterten ein großes Publikum und sind als Prolog zu CHOREOS zu sehen.
Die erfolgreiche Zusammenarbeit von Lutermann und Scheibner mündete in der Idee Lutermanns, ein Ensemble zu gründen, das Chormusik und szenische Darstellung auf höchstem Niveau zu einer Symbiose führt, die so bislang einzigartig ist. 16 ausgesuchte junge Sängerinnen und Sänger aus neun Nationen bilden nun das europäische Ensemble CHOREOS.
Im August 2017 feierte das Ensemble die umjubelte Premiere der Produktion “The TYGER” in der Kathedrale des Nachtlebens, dem weltberühmten Berghain in Berlin. Das Programm mit zeitgenössischen Werken von Jan und Sven-David Sandström, Emil Råberg, B. Tommy Andersson und anderen bildet den Nährboden für “das Vollkommene – die Sehnsucht danach und die Erfahrung der Unmöglichkeit”.
„The dance, the room and the light all contributed to the interpretation of the pieces and amplified the expression of the music and the words. It became more intense, more dramatic, more sensual, yes in short: more expression. As a composer, I feel privileged to have performers who so devotedly take on a bold interpretation of one’s music”, schreibt der schwedische Komponist Emil Råberg nach dem Besuch der Premiere in Berlin.
Hans-Hermann Rehberg, der Manager des Berliner Rundfunkchores, schreibt: “Stephan Lutermann and Lars Scheibner have created with “The TYGER” a new experience space for choral music where a connection of vocals, choreography and story-telling was performed like I have never experienced before.“
Die zweite CHOROES Produktion trägt den Titel „Dream (e)scapes“ und wird 2022 erstmals auf der Bühne zu sehen. Erstmalig wurden auch Kompositionsaufträge für dieses neue Musikformat in Auftrag geben.
CHOREOS – The fundamental connection between singing and scenic performance
Stephan Lutermann (artistic director)
Lars Scheibner (choreografer)
Cantaloop
Cantaloop steht für erfrischenden, preisgekrönten a-Cappella-Sound aus Hamburg. Sieben Stimmen, rund fünfzig Sänger*innen und ein breit gefächertes Repertoire haben Cantaloop in den vergangenen Jahren von kleinen Stadtteilbühnen bis in renommierte Konzerthäuser wie die Hamburger Elbphilharmonie geführt.
Das aktuelle Programm „Into my own“ entstand aus dem Chor heraus und richtet den Blick auf innere Stärke, Identität und Ausdruckskraft. Geboten wird eine vielseitige Mischung aus Chart-Hits und Singer-Songwriter-Stücken, allesamt individuell von verschiedenen Arrangeur*innen für den charakteristischen Klang des Chores arrangiert. Ein großer Teil des Repertoires stammt aus der Feder von Christoph M. Gerl, der Cantaloop seit der Gründung 2009 prägt und musikalisch formt. So entsteht ein a-Cappella-Erlebnis, das zeitgenössische Popmusik mit künstlerischer Tiefe und beeindruckender vokaler Präsenz verbindet.
Frauenchor der HfMT Hamburg
Der Frauenchor der HfMT Hamburg wurde zum Wintersemester 2019/2020 auf Initiative von Schulmusikstudentinnen gemeinsam mit Prof. Annedore Hacker-Jakobi gegründet. Es nehmen auch Studentinnen der Studiengänge Kirchenmusik, Instrumentalpädagogik, sowie Studentinnen der Universität Hamburg teil.
Motivation war und ist ein großes Interesse am Umgang mit dem Klangkörper „Frauenstimme“ und an einer anspruchsvollen und stilistisch vielseitigen Literatur.
Derzeit liegt der Schwerpunkt auf neuen Kompositionen von Komponist*innen, die speziell für dieses Ensemble schreiben.
Harvestehuder Kammerchor
Der Harvestehuder Kammerchor wurde 1980 von Claus Bantzer, seinerzeit Organist und Kantor an der Kirche St. Johannis in Hamburg-Harvestehude, gegründet und bis zum Jahr 2017 geleitet. Zum Jahresbeginn 2018 übernahm Edzard Burchards die künstlerische Leitung des Chores. Im Laufe seines Bestehens hat der Chor bei verschiedenen Wettbewerben Preise gewonnen und sich durch eine rege nationale und internationale Konzerttätigkeit einen hervorragenden Ruf erworben. Virtuosität, ein homogenes Klangbild und solistisch ausgebildete Stimmen zeichnen ihn aus.
Das vielseitige Repertoire des Ensembles umfasst Chormusik von der Renaissance bis zur Musik des 21. Jahrhunderts. Eine Besonderheit des Harvestehuder Kammerchors ist die Gestaltung experimenteller Konzerte, die Musik mit anderen Kunstformen verbinden. Themenkonzerte führten zur Zusammenarbeit mit namhaften Künstlern, u.a. Christian Brückner, Christian Quadflieg, Rafik Schami, Hans Cremer, Lena Stolze, Victoria Trauttmansdorff und Christoph Bantzer sowie der Ballettschule John Neumeier oder dem Lichtkünstler Michael Batz. Das weite künstlerische Spektrum wird durch zahlreiche CD-Aufnahmen des Ensembles dokumentiert, die u.a. bei Arte Nova sowie bei Oehms Classics erschienen sind und sowohl geistliche als auch weltliche Kompositionen aus fünf Jahrhunderten umfassen. Immer wieder wurde der Harvestehuder Kammerchor in den vergangenen Jahren zu Konzertreisen eingeladen, die ihn in zahlreiche Städte Deutschlands, ins europäische Ausland (Italien, Frankreich, Portugal, Russland) und nach Übersee (Kanada, Brasilien) führten. Im Jahr 2018 war der Kammerchor mit zwei a cappella Programmen sowie der Erstaufführung des Requiems des Ligeti Schülers Altuğ Ünlü im Hamburger Michel zu hören. Auf Einladung des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg wirkte der Chor unter der Leitung von Kent Nagano in Mozarts Messe KV 220 und unter dem Dirigat von Edzard Burchards mit zwei Brahms-Motetten im Silvesterkonzert 2018 in der Elbphilharmonie mit. Im Jahr 2019 u.a. gibt der Kammerchor mit einer Aufführung von Mendelssohns Oratorium Paulus das Abschlusskonzert des Festivals Alte Musik Knechtsteden, Nordrhein-Westfalen, und konzertiert mit Werken von Bach, Sweelinck und Schütz auf internationalen Festivals in Toulouse und Montauban, Südfrankreich.
Kammerchor der Hochschule für Musik und Theater Hamburg
Der Kammerchor der Hamburger Hochschule für Musik und Theater wurde zum Wintersemester 2013/14 gegründet. Die Chormitglieder sind Studierende der Hochschule und haben sich durch ein Vorsingen für den Chor qualifiziert. Der Chor soll geübten Sängerinnen und Sängern die Möglichkeit geben, auf hohem Niveau Chormusik zu erarbeiten. Andererseits dient er auch als Ausbildungsensemble für Studierende, die die dafür erforderlichen Kenntnisse erst noch erwerben wollen. So wird intensiv an Stimmbildung, Stilistik und Techniken des Ensemble-Singens gearbeitet. Darüber hinaus bietet der Chor den Hauptfach-Studierenden im Fach Chorleitung die Möglichkeit, selbst Proben durchzuführen und Teile von Konzerten zu leiten.
Der Chor befasst sich mit a-cappella-Literatur aller Epochen und arbeitet regelmäßig für oratorische Projekte mit dem Hochschulorchester zusammen. Geleitet wird er von Prof. Cornelius Trantow, seit 1999 Professor für Chorleitung an der Hamburger Musikhochschule.
Im Oktober 2017 konnte der Kammerchor den Landeschorwettbewerb Hamburg gewinnen und sich dadurch für die Teilnahme am 10. Deutschen Chorwettbewerb in Freiburg qualifizieren. Dort wurde das Ensemble im Mai 2018 mit der höchsten im Wettbewerb vergebenen Note als Sieger der Kategorie „Gemischte Chöre“ ausgezeichnet.
Seinen ersten internationalen Erfolg feierte der Chor beim Cork International Choral Festival in Irland, bei dem er 2019 mit einem 2. Preis und dem Sonderpreis für das beste Werk des Wettbewerbs ausgezeichnet wurde.
Norddeutscher Kammerchor
Der Norddeutsche Kammerchor wurde 2005 von Maria Jürgensen gegründet. Das Ensemble hat sowohl eine Vielzahl von A-cappella-Werken als auch oratorische Werke zur Aufführung gebracht. In seinem Debütkonzert erklangen die Kantaten IV bis VI aus Bachs Weihnachtsoratorium, dazu die Kantate „Dazu ist erschienen der Sohn Gottes“, BWV 40. Seitdem hat sich der Chor vielen Komponisten gewidmet, hauptsächlich aus der Zeit des Barock und des Frühbarock, aber auch Werke aus der Romantik und Moderne sind im Repertoire.
In weit über 100 Konzerten gastierte das Ensemble hauptsächlich im norddeutschen Raum,
aber auch Tourneen nach Schweden und Dänemark sowie Konzerte in den
großen und kleinen Kirchen Berlins und Leipzigs, Hessens, Thüringens, Baden-Württembergs und Nordrhein-Westfalens prägen die Vita des Kammerchores.
Seit 2017 ist der Norddeutsche Kammerchor regelmäßiger Gast bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.
Im Januar 2020 lag die vierte CD-Einspielung „Wohl uns des feinen Herren“ mit Kompositionen von Hugo Distler und Heinz Werner Zimmermann vor. Zuvor erschienen Aufnahmen mit Werken von Johannes Eccard, Evangelienmotetten von Melchior Franck (diese CD wurde mit dem ECHO-Klassik-
Preis 2015 ausgezeichnet) und in Zusammenarbeit mit der Geigerin Gertrud Schilde (Partita
in d für Violine solo, dazu die darin verarbeiteten Choräle von J. S. Bach). Alle CDs wurden in Zusammenarbeit mit Musikproduktion Dabringhaus & Grimm aufgenommen.
NDR Vokalensemble
Das NDR Vokalensemble steht für exzellenten Ensemble-Gesang. A-cappella-Werke von der Renaissance bis zur Moderne bilden den künstlerischen Markenkern des Ensembles. Reich nuancierte Klangfülle und Einfühlungsvermögen in die Stile verschiedener Musikepochen zeichnen die Arbeit des NDR Vokalensembles (ehemals NDR Chor) aus. Seine musikalische Bandbreite spiegelt sich in der 2009 gegründeten Abonnementreihe wider: Vom A-cappella-Konzert bis zur „Missa concertata“, vom Barock über die Romantik bis heute reicht das musikalische Spektrum des Ensembles.
Seit der Saison 18’19 ist der Niederländer Klaas Stok Chefdirigent des NDR Vokalensembles. Als fester Partner der Orchester und Konzertreihen des NDR kooperiert das NDR Vokalensemble häufig mit anderen Klangkörpern der ARD und führenden Ensembles der Alten wie der Neuen Musik ebenso wie mit internationalen Sinfonieorchestern. Dirigenten wie Daniel Barenboim, Marcus Creed, Paul Hillier, Mariss Jansons, Paavo Järvi, Tõnu Kaljuste, Stephen Layton, Andris Nelsons und Sir Roger Norrington geben dem Ensemble künstlerische Impulse.
Regelmäßig zu Gast ist das NDR Vokalensemble bei Festspielen wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Internationalen Händel- Festspielen Göttingen, dem Festival Anima Mundi in Pisa und in internationalen Konzerthäusern wie dem Théâtre des Champs-Elysées in Paris. Ausgewählte Konzerte werden innerhalb der European Broadcasting Union ausgestrahlt oder als CDs publiziert.
stimmwerk hamburg
Das stimmwerk hamburg wurde 2015 von Matthias Mensching gegründet, der im Sommer 2022 die Leitung an Eva Hage übergab. Im Repertoire des Kammerchores steht vor allem A-Cappella- Musik mit Schwerpunkt auf Werken der letzten etwa 150 Jahre.
Sporadisch widmet sich das Ensemble auch oratorischen Werken, so 2019 dem imposanten und selten aufgeführten Prager Te Deum 1989 von Petr Eben. Im August 2019 war der Chor auf Einladung Kent Naganos gemeinsam mit anderen ausgewählten Hamburger Chören und dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg im Großen Saal der Elbphilharmonie zu hören, mit Mendelssohns Erster Walpurgnisnacht sowie Berlioz‘ Te Deum.
Im April 2023 wurde das stimmwerk gemeinsam mit dem Cuori-Ensemble eingeladen, in St. Johannis Bachs Johannespassion aufzuführen. Ein weiterer Höhepunkt des letzten Jahres war im Sommer ein Kurzkonzert in der Elbphilharmonie im Rahmen der Veranstaltung Die Elbphilharmonie singt.
Weitere Chöre
Ensemble vocal
Leitung: Cornelius Trantow
ensemble-vocal.de
Fachgruppenchor Kirchenmusik der HfMT Hamburg
Leitung: Stephan Lutermann
hfmt-hamburg.de/musik/klangkoerper/choere
Frauenchor der HfMT Hamburg
Leitung: Heidi Maria Hoppe
hfmt-hamburg.de/musik/klangkoerper/choere
Kammerchor Altona
Leitung: Edzard Burchards
kammerchor-altona.info/
Kammerchor der HfMT Hamburg
Leitung: Cornelius Trantow
hfmt-hamburg.de/musik/klangkoerper/choere
Kammerchor I Vocalisti
Leitung: Hans-Joachim Lustig
ivocalisti.de
Kammerchor Musica Viva
Leitung: Clemens Bergemann
chorakademie-hh.de/musica-viva
Klub Konsonanz
Leitung: Uschi Krosch
klubkonsonanz.de
Landesjugendchor Hamburg
Leitung: Cornelius Trantow
lmr-hh.de/project/landesjugendchor
Mädchenchor Hamburg (Jugendchor)
Leitung: Gesa Werhahn
maedchenchor-hamburg.de
Nordklang
Leitung: Michael Fährmann
Phemios Kammerchor
Leitung: Joachim Thomas
phemios.de
Singschul‘ der Oper Graz
Leitung: Andrea Fournier
oper-graz.buehnen-graz.com/oper-aktiv/fuer-dich/singschul
Vokalensemble Lux Aeterna
Leitung: Christoph Schlechter
ensemble-lux-aeterna.de
Vokalwerk Hamburg
Leitung: Christopher Bender
stjohannis.hamburg/erleben/vokalwerk-hamburg